YEEHHAAA! Ein ex-nagelneuer Honda Civic mit Kommunikationspappe!

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Letzte Aktualisierung am 22. Dez. 2011 12:03:17 MEZ Alle Änderungen anzeigen

Artikelmerkmale

Zustand:
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Marke: Honda
AU: 08.2012Modell: Civic
Kraftstoff: BenzinTyp: Limousine
Getriebe: Manuelle SchaltungFarbe: Grau
Emissionsklasse: Euro 2Anzahl Türen: 5
Metallic-Lackierung: JaDatum der Erstzulassung: 19.09.1995
Komfortausstattung: Elektrische Fensterheber, Höhenverstellbares Lenkrad, Schiebedach, Servolenkung, ZentralverriegelungKilometerstand: 199890
Sicherheitsmerkmale: ABS, Airbag Beifahrer, Airbag Fahrerseite, WegfahrsperreLeistung: 66
Hi-Fi-/ Navigation: Radio / CDHU: 08.2012
Außenausstattung: Katalysator  

Ein Warnhinweis des Gesundheitsamts:

Das Lesen
dieser Beschreibung
kann balla machen!

ex-nagelneuer Honda Civic, geboren Dienstag, den 19.09.1995.

Es gibt hier einen ehemals nagelneuen Honda Civic zu ersteigern mit so krassen Extras wie einer knarrenden Vordertür, einem drehbaren Lenkrad und einem Dach über allen Sitzen, damit man beim Fahren nicht nass wird. Ideal als Erst-, Zweit- oder Dritt-Fahrzeug, für die heimische Vitrine oder einfach nur zum Angeben...

Die Geschichte zu diesem Auto:

Es waren einmal viele, viele Arbeiter in einer japanischen Fabrik. Die Fabrik war total leer. Keine Maschinen, keine Roboter, keine Rohstoffe. Das machte den Arbeitern aber nichts aus, denn sie bekamen ja vom Besitzer der Fabrik, Herrn Honda, jeden Monat genügend Geld um ihre Familien zu ernähren (der Bruder des Firmenbesitzers kämpfte übrigens als Sumo-Ringer bei Straßenkämpfen, worüber Herr Honda nicht sehr glücklich war). Eines Tages, die Fabrik war viele Jahre alt, kam Herr Honda zu Besuch in seine Fabrik. Er wunderte sich, dass dort niemand arbeitete. Er fragte einen Arbeiter: "Was macht ihr denn hier?". Dieser antwortete: "Abwarten und grünen Tee trinken". "Aber warum wird hier nichts produziert?". "Weil uns das niemand gesagt hat.", entgegnete der Arbeiter. Als er diese Antwort hörte, hatte Herr Honda einen schrecklichen Verdacht. Er rannte hinaus, sprang in seinen Wagen, eilte in sein Büro und er sah, dass seine schlimmste Befürchtung wahr war: Seine vor vielen Jahren verfasste E-Mail an die Fabrik befand sich noch im Postausgang und war nie gesendet worden. Er fragte seinen E-Mail-Administrator: "Oh, du liebster all meiner Mitarbeiter, bitte sage mir, warum meine vor vielen Jahren verfasste E-Mail noch im Postausgang schlummert?". Und der Administrator sagte: "Weil wir E-Mail erst nächstes Jahr einführen werden.". Da blieb Herrn Honda nichts weiteres übrig, als den Text der E-Mail in das Notepad zu kopieren, davon einen Screenshot zu machen, diesen in ein neues Word-Dokument einzufügen und über den an die serielle Schnittstelle angeschlossenen Drucker auf Papier zu bringen. Mit diesem Ausdruck eilte er zurück in die Fabrik und verlas den Text:


Seite 1


Konichiwa, meine liebsten aller Mitarbeiter,

heute, am wunderbarsten aller Tage, an dem die Vögel engelsgleich zwitschern und die rote Sonne den Horizont kitzelt, ist ein ganz besonderer Tag für uns alle. Mit all unseren Kräften und den Kräften unserer vergangenen Generationen haben wir diese Fabrik errichtet und wir werden all unsere Kräfte zusammentragen, um etwas Großes zu schaffen, das die Vögel besingen werden und das die Sonne lächeln lässt. Lasst die Maschinen unter Volllast arbeiten, lasst die Roboter schwitzen und verarbeitet die Rohstoffe zu dem Wunderbarsten, was die Menschheit je gesehen hat.

Mit freundlichen Grüßen

Herr Honda
Der Chef von der Fabrik

Konichiwa.doc


Die Arbeiter jubelten Herrn Honda zu und sie machten sich sogleich ans Werk. Da sie jahrelang ihre Kräfte gesammelt hatten, war es ihnen ein leichtes, die Forderung des Fabrikbesitzers umzusetzen. Sie kauften Maschinen, Roboter und Rohstoffe und schufen das Wunderbarste, das die Menschheit je gesehen hatte und tauften es auf den Namen "Honda Civic 1500, 5-türig". Sie strengten sich so sehr an, das perfekte Auto zu bauen, dass sie nach Beendigung ihrer Arbeit wegen Burn-Out krankgeschrieben werden mussten. Die Fabrik wurde daraufhin geschlossen und die Region verarmte und die Kriminalitätsrate steig in die Höhe. Doch der kräftigste unter den Arbeitern lieferte das Auto am 19.09.1995 an einen alten Mann in Karlsruhe, der es pfleglich behandelte und immer sorgsam fuhr. Dieser gab das Auto nach drei Jahren seiner Frau, die es pfleglich behandelte und sorgsam fuhr. Nach wiederum drei Jahren verstarb die alte Frau, woraufhin das Auto erneut in den Besitz des alten Mannes überging, der es pfeglich behandelte und sorgsam fuhr. Und wieder nach drei Jahren erwarb das Auto ein junger Mann, der es nicht so arg pflegte, aber sorgsam fuhr. Bei diesem jungen Mannn blieb das Auto sieben lange Jahre und es folgte ihm auf Schritt und Tritt, bis es der junge Mann bei ebay einstellte. Er entschloss sich, diesem einzigartigen Auto einen würdigen Abgang zu verschaffen und schrieb die Geschichte dieses Autos nieder, damit auch nachfolgende Generationen sich derer erfreuen könnten. Er setzte sich darnieder und begann zu schreiben: "Es waren einmal viele, viele Arbeiter in einer japanischen Fabrik. Die Fabrik war total leer. Keine Maschinen, keine Roboter, keine Rohstoffe...".
Das Auto steht noch brav vor der Tür des nun nicht mehr so jungen Mannes und wartet sehnsüchtig auf seinen neuen Besitzer, der es hoffentlich pfleglich behandelt und sorgsam fährt. Und wenn es nicht verrostet ist, dann steht es heute noch da.

Die Gimmicks von dieser geilen Karre:

  • Kommunikationspappe: Mit dabei ist meine nicht patentierte, aber bewährte Kommunikationspappe. Diese besteht aus einem bedruckten DIN A4-Karton. Auf der einen Seite steht "Servus", auf der anderen ist ein rotes Herz:
    Servus  Herz
    Die Kommunikationspappe befindet sich rechts vom Fahrersitz und ist immer griffbereit. Damit kann man in so ziemlich allen Verkehrssituationen mit den anderen Verkehrsteilnehmern kommunizieren. Zum Beispiel so: Du stehst an der Ampel, rechts von dir eine geile Braut. Du stellst Blickkontakt her und fängst an mit ihr zu flirten. Wenn sie dann richtig wuschig wird (weil du ja so ein heißer Typ bist und in dieser heißen Karre rumfährst) und wieder rüberguckt, dann sagst du leise "Servus" und hebst lässig das Schild hoch. Wenn du dazu noch dämlich grinst, dann ist dir der Stinkefinger garantiert (und wenn du willst, kannst du die Olle dann anzeigen wegen Beleidung und so).
    Oder diese Situation: Jedermann weiß, dass Rentner wegen allem und jedem immer am Motzen sind. Wenn dich also mal wieder so ein Rentner im Nebenfahrzeug anmotzt und er dich in die Hölle wünscht, dann setze deinen treuen-Hundeblick auf und zeig ihm das Herz. MUAHAHA, was glaubst du, wie fuchsteufelswild der Dinger dann wird! Das hast du noch nicht gesehen! Der fängt dann richtig an zu dampfen! Und noch geiler wird's, wenn du beim Herz-hochhalten deine Lippen zu einem Kuss formst.
  • Bereifung: Das Auto hat derzeit noch Sommerreifen drauf (auf coolen Alufelgen, die ein wenig verkratzt sind). Mit dabei sind außerdem noch 4 komplette Winterräder (mit denen man in Deutschland wahrscheinlich nicht mehr fahren darf, aber für'n Kongo reichts. Sind halt genauso wie ein verpasster Zug: Abgefahren)
  • Zentralverriegelung: Ja, da haben die japanischen Arbeiter ganze Arbeit geleistet und ein Ding entwickelt, das so genial ist, dass mir kein Vergleich dazu einfällt, weil es eben so genial ist. Doch genug der Worte: Mit dieser Zentralverriegelung kann man mit nur einem Schlüssel und nur einem Schloss alle Türen auf einen Schlag zuschließen! Und ebenso auch wieder aufschließen! MIT NUR EINMAL SCHLÜSSELDREHEN! Ja, leck mich doch am Buckel, wie geil ist das denn!? Das ist ein enormes Einsparpotential! Mal angenommen, man müsste jeden Tag drei Leute mitnehmen und diesen jedes Mal die Türen von Hand aufmachen, das wären dann ca. 15 Sekunden Mehrarbeit jeden Tag. Im Jahr sind das dann 90 Minuten, die man durch diese Zentralverriegelung einspart. Wenn man Vorstandsvorsitzender eines großen DAX-Unternehmens ist und einen Stundenlohn von 1400 Euro hat, dann spart man 2100 Euro ein. Im Jahr! Jetzt stellt euch mal vor, dass wir alle Vorstandsvorsitzende wären und ein Auto mit Zentralverriegelung hätten: Allein nur durch diese Einsparungen hätten wir in einem Jahr die Weltwirtschaftskrise bekämpft!
  • Reserverad: Das Reserverad inkl. Wagenheber und Werkzeug sind noch vorhanden und sind im Kaufpreis mit drinne.
  • Elektronische Wegfahrsperre: Eine elektronische Wegfahrsperre ist vorhanden, somit kann man das Auto auch gefahrlos in Johannesburg abstellen. Jeder Dieb wird durch das kleine rote Lämpchen derart abgeschreckt, dass er sofort seine Diebeskarriere beendet und ins Kloster geht.
  • Extremes Wertsteigerungspotential: Das Auto hat extreme Chancen im Wert noch mehr zu steigen: Da ich noch weniger als 100 Jahre alt bin, könnte ich theoretisch noch Papst werden (müsste dann halt wieder in die Kirche eintreten und die Bibel auswendig lernen, aber REIN THEORETISCH könnte ich Papast werden). Und was glaubt ihr, wie sich dann die Medien auf diesen Civic stürzen werden!!! Der Papst-Civic!!!!! Ein Wunder!!! Folgt dem Civic!!!
    Der neue Besitzer muss sich dann so nervigen Fragen stellen wie: "Und da steht echt der schnitzel_mit_pommes als Vorbesitzer drin? DER schnitzel_mit_pommes? Der, der jetzt Papst ist?". Und wenn's dann soweit ist, wird sich das Casino in Las Vegas melden, die ja alles Mögliche bei ebay aufkaufen, und einen horrenden Preis für das Auto bieten, um das Auto dann in ihrem Casino zur Schau zu stellen. Und keine Angst: Zurückverlangen werde ich als Papst dann das Auto oder den erzielten Betrag nicht mehr, ich habe dann ja mein cooles Papamobil mit hoffentlich funktionierender Heckscheibenheizung.
  • Schiebedach: Elektrisch bedienbar und funktioniert einwandfrei. Für ein Cabrio-Gefühl im Sommer. Oder für mehr Beinfreiheit für die Beifahrerin.
  • Manuelle Sitzheizung: Das Auto verfügt über eine manuelle Sitzheizung: Der Fahrer muss nur ordentlich Bohnen futtern und schon wird der Sitz kuschelig warm.
  • Super-Gimmick: Der Kofferraum lässt sich vom Fahrersitz aus aufmachen. Links unten auf dem Boden ist ein Hebel mit dem man den Kofferraum aufmachen kann. Geile Sache echt! Nicht ganz so toll wie der vollautomatische Kofferraumdeckel bei einer E-Klasse, aber wie ich finde, trotzdem erwähnenswert.
  • Schlüssel: Mit dabei sind 2 Schlüssel und 2 Wegfahrsperr-Entriegeler
  • E10: Ja, das Auto verträgt E10. Damit meine ich nicht die Europastraße 10 von Norwegen nach Schweden sondern diesen Kraftstoff, den's zwar überall gibt, den aber keiner will. So wie Orangenmarmelade.

Die Alterskrankheiten von diesem schicken Wägelchen:

(als 16-jähriges Auto darf man ruhig ein bißchen schwächeln. Denn 16 Autojahren entsprechen ja ungefähr 80 Menschenjahren (laut der offiziellen Umrechnungstabelle des ADAC)
  • Fahrgeräusch: Das Fahrerfenster schließt nicht richtig. Ob zuviel oder zuwenig weiß ich nicht genau, auf jeden Fall wird dadurch das Windgeräusch immer lauter, je schneller man fährt. Das kann man beheben, indem man das Fenster ganz zumacht und dann nochmals kurz nach unten drückt. Wasser kommt aber dadurch nicht ins Auto.
  • Beleuchtung der Armaturen: Die Mittelkonsole hat einen Spacken, das Licht geht manchmal aus. Das kriegt man wieder an, indem man an den Schaltern für Belüftung, Temperatur und Luftweg rumdreht. Falls das Licht danach immmer noch nicht geht, dann kann man probieren, das Auto abzustellen, um das Auto herumzurennen und drei Liegestütz zu machen. Das hilft zwar nicht, aber man hat wenigstens was für die Figur getan. Und weil man durch gutes Aussehen ja auch mehr beruflichen Erfolg hat, kann man sich irgendwann dann die Reparatur der Mittelkonsolenbeleuchtung leisten.
  • Heckscheibenheizungsmitteldrahtdefekt: Wie der Name schon sagt, ist der mittlere Draht der Heckscheibenheizung defekt. Keine Ahnung, ob man das reparieren kann oder nicht. Man bräuchte halt ganz viele Glühbirnen, aus denen man den Draht herausholen müsste und diese Drähte müsste man zu einem langen Draht zusammenschweißen. Anschließend müsste man diesen langen Draht in die Scheibe einfädeln. Weil das sehr mühselig ist, wird's wahrscheinlich einfacher sein, immer einen Fön mit 12V-Anschluss dabeizuhaben.
  • Türgriff Fahrerseite: Normalerweise sollte ja der innere Türgriff an der Fahrerseite bei Betätigung die Zentralverriegelung auslösen und alle Türen öffnen. Das funktioniert aber irgendwie nicht mehr. Hat mich aber nie gestört, weil die Zentralverriegelung an sich ja noch funktioniert und man diese ja auch durch dieses coole Knöpfchen in der Tür betätigen kann.
  • Rost: So wie beim Menschen im Alter die Haare ausgehen, so geht halt einem Auto im Alter der Lack ab. Beim Menschen bildet sich eine fleischfarbene Bademütze, beim Auto kommt halt Rost zum Vorschein (wobei das ja von den Autoherstellern totaler Quatsch ist unter den Lack eine Schicht Rost zu machen). Die Roststellen an diesem Auto befinden sich hinten rechts und hinten links am Auto (Übrigens: "Rost" ist ja schon ein komisches Wort. Das gibt es nur in der Einzahl. Aber das Auto hat ja mehr als einen "Rost". Wie heisst das dann? Rosts? Roste? Rösti? Und was, wenn der Rost auf dem Kühlergrill wäre? Wäre das dann der Grillrost? Und wenn ich mit einem verrosten Kühlergrill dann ein Rind anfahre? Ist das dann Rost Beef??? Wie gesagt: Ein Komisches Wort...)
  • Schrammen: Im Laufe der Jahre hat das Auto an jeder Ecke eine kleine Schramme bekommen. Bißchen Spucke drüber und das ist wie neu.
  • Ausgebesserte Macke: Der Kofferraumdeckel hat eine kleine Macke, die ausgebessert wurde. Die hatte das Auto schon bevor ich's übernommen hatte. Sieht so aus, also ob da mal jemand mit einer gefrorenen Gurke draufgeschlagen hätte.

Die Reparaturen und Erneuerungen von diesem Nobelschlitten:

(Den Abschnitt bring ich rein, um den Verkaufspreis in die Höhe zu treiben!)
  • 29.01.06: Neue Beifahrerin (nicht im Kaufpreis enthalten)
  • 01.09.06: Neuer Motorsteuerriemen mit Spannrolle, neue Wasserpumpe
  • 20.09.06: Neuer Türfensterrahmen links
  • 04.06.07: Neuer Auspuffmittel- und Endtopf
  • 19.08.08: Neue Bremsscheiben und Bremsklötze vorne
  • 25.03.09: Neue Bremsklötze hinten
  • 23.06.10: Neuer Bremssattel hinten
  • 12.03.11: Neue Hintergrundbeleuchtung für die Uhr in der Mittelkonsole (das hab ich selbst repariert!)
  • 08.12.11: 20 Liter Sprit reingepumpt, davon sind noch ca. 15 Liter Sprit im Tank. Entspricht also einer Wertsteigerung von ca. 22 Euro gegenüber einem anderem Auto, das mit leerem Tank daherkommt - bitte beim Bieten berücksichtigen! Wenn jemand also maximal 50.000 Euro für dieses Auto bezahlen wollte, dann kann er nun getrost auf 50.022 Euro erhöhen. Bei 60.000 Euro wären das dann 60.022 Euro. Und damit man bei dieser Rumrechnerei nicht durcheinanderkommt, habe ich mal eine kleine Umrechnungstabelle erstellt (links der Betrag, den man ursprünglich bezahlen wollte, rechts dann der Betrag, den man nun bezahlen könnte, weil ja noch Rest-Sprit im Tank ist):
    Ursprünglich angesetzter Maximalbetrag Neuer Maximalbetrag
    10.000 10.022
    50.000 50.022
    75.000 75.022
    100.000 100.022
    250.000 250.022
    500.000 500.022
    Ich weiß, dass das unrealistische Werte sind: Kein Mensch wird für dieses Auto 250.000 Euro bieten. Denn bei ebay gibt man ja immer krumme Beträge ein, also 250.142,32 Euro. Die Beispiele dienen, wie die dicke weiße Linie vor der Ampel, nur als Anhaltspunkt.

Die Unfälle

  1. Rempler 1: Mir ist da mal ein Auto von hinten rechts aufgefahren, als ich am Zebrastreifen anhielt. Wenn ich gewusst hätte, dass der Typ hinter mir nicht bremst, dann wäre ich weitergefahren und hätte den Fahrradfahrer umgenietet. Davon gibt's in Karlsruhe eh' genug.
  2. Rempler 2:Ich bin mal rückwärts einem Auto vorne drauf gefahren. Ganz blöde Geschichte: Ich stand an der Ampel. Vor mir ein Kleinwagen, davor ein LKW. Die Ampel wird grün. Der LKW fährt nicht los, Motor abgewürgt. Der Wagen vor mir will zurücksetzen, um den LKW zu überholen und würgt seine Karre auch ab. Dementsprechend war ich nun an der Reihe. Ich möchte nun also zurücksetzen, um den Kleinwagen und den LKW zu überholen und schaue im Rückspiegel, dass da auch ja kein Auto ist. Alles klar, nix zu sehen: Also Rückwärtsgang rein und ab dafür. KRACK!
    Tja, und dann hab ich genauso dumm geguckt wie der Günni. Was war passiert?
    Während ich an der Ampel stand, ist hinten rechts aus der Parklücke ein Wagen so halb auf die Straße gefahren, um gleich bei der Grünphase mit über die Ampel huschen zu können (wenn man so halb auf die Straße steht, dann sichert man sich so eine Art Vorfahrrecht, weil man ja ansonsten nicht rausgelassen werden würde. Das ist im Prinzip so wie das Handtuch am Hotelpool auf Malle). Weil die Olle (jaaa, es war eine Frau) mich nicht gefragt hat, ob sie denn hinter mich stehen darf, habe ich sie natürlich nicht gesehen und bin draufgerummst. Das Ende vom Lied war dann, dass der LKW und der Kleinwagen noch über die Ampel fahren konnten, aber das Auto schräg hinter mir und ich nicht. Und das Sahnehäubchen an der Geschichte ist die Tatsache, dass das Auto schräg hinter mir erst fünf Tage alt war. Har har!

Sonstiges

  • Ich danke allen, die mir bei der Erstellung dieser Auktion geholfen haben: Den mittlerweile pensionierten und ge-burn-outeten Arbeitern in der japanischen Fabrik, ohne die es dieses Auto ja gar nicht gegeben hätte. Der Firma Intel, ohne deren Prozessor der PC beim Booten nur blöd piepsen würde. Den Buchstaben A-Z (damit sind gleichermaßen kleine und große Buchstaben gemeint.) sowie den Sonderzeichen !" ?()., und -. Meiner linken und rechten Gehirnhälfte, die durch ihr perfektes Zusammenspiel dafür sorgen, dass ich disen Texd felervrei schreibn kahn.
  • Ich musste das Bild des Autos (ich wollte nicht "Auto-Bild" schreiben) notgedrungen im Dunkeln machen, weil tagsüber immer so bekacktes Wetter war. Durch die extrem lange Belichtungszeit sieht das Bild nun halt irgendwie so aus, als sei es direkt aus der Honda-Verkaufsbroschüre entsprungen. Als Ausgleich dafür sind die anderen Bilder halt richtig schlecht.
  • Ich bin mal gespannt, wie viele Leute beim ADAC nach einer Umrechnungstabelle von Autojahren in Menschenjahren suchen...
  • Schönen Gruß auch an die Computer zuhause!


Am 22.12.11 hat der Verkäufer die folgenden Angaben hinzugefügt:



Nachtrag 1 (22.12.2011): Kurz-Zusammenfassung Pro/Contra

(für diejenigen, die ernsthaft an dem Auto interessiert sind und den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sehen)
  • Pro: Zuverlässigkeit: Das Auto hat mich nie im Stich gelassen. Der Rentner vor mir (und seine Frau) hat das Auto wohl gefahren wie ein Rentner und laut Aussage meiner Frau habe ich das Auto auch gefahren wie ein Rentner (wobei ich noch nie einen Rentner gefahren habe). Motor und Getriebe sollten also wohl noch lange halten und den nächsten Weltkrieg überdauern.
  • Pro: Sparsam: Der Spritverbauch ist genial: Im Schnitt habe ich so ca. 6 l/100km (was für so ein altes Auto, wie ich finde, ziemlich gut ist). Mein Rekord mit einer Tankfüllung waren über 800km (vollbeladen!) von hier bis nach Venedig.
  • Contra: Anstehende Reparatur: Das einzige, was man laut dem Werkstatt-Mensch an diesem Auto mal machen müsste, wären die Achsmanschetten vorne links und vorne rechts, weil die wohl eingerissen sind. Als ich aber gehört habe, dass für diesen Pfennig-Artikel über Hundert Euro Mechanikerlohn fällig sind (weil man halt die kompletten Vorderräder wegmachen müsste), habe ich den Entschluss gefasst, dieses Auto zu verkaufen. Es gibt ja immer Leute, die jemanden kennen, der das für 'ne Kiste Bier richten kann. Ich leider nicht, in meinem Bekanntenkreis gibt's nur Doktoren, Ingenieure, Schriftsteller, Techniker, Computerexperten, Lehrer und Diktatoren. Also alles Leute, die man ins Materiallager schicken könnte, um eine Tube Feilenfett zu holen.
  • Pro: Weitere (bisher unveröffentlichte) Extras: Elektrische Fensterheber vorne, elektrisch verstellbare Außenspiegel, elektrisch verstellbare Scheinwerfer sowie ein nützliches "ECO"-Lämpchen, das immer dann aufleuchtet, wenn man besonders sparsam fährt. Es hat außerdem keine weiteren Mängel außer den im Text erwähnten (soweit mir bekannt).
  • Pro: Kilometer: Das Auto hat noch knapp unter 200.000km aufm Tacho. D.h. man kann sich jetzt schon auf diesen Moment freuen, wenn der Tacho 199.999 anzeigt und sich dann -schwupps- mit einem Schlag alle Ziffern drehen! (Übrigens: Mein Bruder hat mal an seinem Auto den Tageskilometer auf "0" gestellt, als er gerade eine Gesamtleistung von 88.000km auf dem Tacho hatte, damit er sieht, wie bei 88.888km sowohl Tages- als auch Gesamtkilometer nur aus Achten bestehen. Vor lauter Gequassel von seiner Freundin ("blablabla-Tupper-blablabla-Wellness-blablabla-Beziehung-blablabla-DuHörstMirNieZu-bläbläblä") hat er allerdings diesen entscheidenden Moment verpasst. Die beiden sind mittlerweile kein Paar mehr.)

Nachtrag 2 (22.12.2011): Zur Geschichte dieses Autos

Ich wurde dankenswerterweise von den Jungs bei http://www.hondayoungtimer.de und http://www.maxrev.de darauf aufmerksam gemacht, dass dieser Civic angeblich in UK produziert wurde. Darum gibt es nun also den Director's Cut der Entstehungsgeschichte dieses Fahrzeugs:


(...) Sie strengten sich so sehr an, das perfekte Auto zu bauen, dass sie nach Beendigung ihrer Arbeit wegen Burn-Out krankgeschrieben werden mussten. Die Fabrik wurde daraufhin geschlossen und die Region verarmte und die Kriminalitätsrate steig in die Höhe. Weil Herr Honda nun fürchtete aufgrund dieser Schmach sein Gesicht zu verlieren, beschloss er den Kimono des Schweigens über diesen schwärzesten Tag seines Lebens zu legen. Er verkaufte die Maschinen, Roboter und Rohstoffe an Herrn Toyota (der damit Jahre später Gaspedale für seine Fahrzeuge produzieren wollte, die aber aufgrund des Alters der Maschinen, Roboter und Rohstoffe von keiner guten Qualität waren) und machte das Fabrikgebäude dem Erdboden gleich. Herr Honda fand aber Gefallen an der Idee des "Honda Civic 1500, 5-türig" und so beschloss er die Produktion aller weiteren Fahrzeuge diesen Typs in einem Land fernab diesen schmachvollen Ortes weiterzuführen. Außerdem lies er jeglichen Hinweis auf die Existenz dieser Fabrik aus den Annalen der Firma streichen. Doch in den Köpfen der ge-burn-outeten Mitarbeitern existierte diese weiter: Gerne erzählten diese ihren Kindern und Enkeln von jener Fabrik, denn sie waren stolz darauf, am Wunderbarsten, was die Menschheit je gesehen hatte, mitgearbeitet zu haben, an dem einzigen, was je in dieser Fabrik produziert wurde: Dieser eine Honda Civic.
Doch was war aus ihm geworden, diesem einen Honda Civic? Nun, da die Japaner einen großen Stolz besitzen, entschlossen sich die Arbeiter dieses Auto der Menschheit zu übergeben. Der Betriebsrat entsandte den kräftigsten unter den Arbeitern in die weite Welt, um Gutes zu tun. Dieser lieferte das Auto am 19.09.1995 an einen alten Mann in Karlsruhe, der es pfleglich behandelte und immer sorgsam fuhr. (...)

Fragen und Antworten zu diesem Artikel

 Frage: könnte man auch nur die "Kommunikationspappe" einzeln erwerben? netten gruß
Antwort: Das geht leider nicht mehr, weil ja die Kommunikationpappe teil der Auktion ist. Wenn ich diese nun aus der Auktion herausnehmen würde, dann würde ich an Glaubwürdigkeit verlieren und meine Chancen würden sinken, jemals Papst... Weiterlesen
21. Dez. 2011 
 Frage: hallon wie viel ps hatt das auto
Antwort: Servus, das Schmuckstück hat 66KW bzw. 90PS.
20. Dez. 2011 


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